Geschichte

20 Jahre Renngemeinschaft Düsseldorf – das heißt 20 Jahre mit Gleichgesinnten Motorsport Aktiv zu betreiben, anderen beim Einstieg zu helfen – d. h. Freunde zu finden – selbst Ausrichter von Motorsport-Veranstaltungen zu sein und vieles mehr.

Doch wie fing alles am 7 Damals am 26. Oktober 1969?

Drei wackere Recken – Atze Kaspers, Dieter Peters und Jürgen Kluge waren es leid sich bevormunden zu lassen, sprich ” der Vorstand hat beschlossen ” und gründeten kurzerhand einen eigenen Club – die Renngemeinschaft Düsseldorf. Eigentlich sollte es nur ein Team werden, bestehend aus 2 Fahrern,  Manager, Schrauber und Helfer. Aber wie das Leben so spielt – alles kam ganz anders, denn dieses konnten die damaligen Gründer nicht annehmen und ausmalen,  dass sich die RGD so entwickelte. Vergessen können und wollen wir nicht all Die, welche uns damals moralische und aktive Unterstützung gaben – hier sei vor allen Dingen Dank an die Damenwelt gesagt.

 

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Nun denn, es begann damals mit kleinen Orientierungsfahrten – erst Clubintern, dann mit Gästen. Bald fuhr man dann auch bei benachbarten Clubs und erste kleine Erfolge stellten sich ein. Durch immer beachtlichere Erfolge und die sprichwörtliche Gute Laune vor und nach den Starts, brachten uns immer mehr Mitglieder aus nah und fern (z. B. Langenfeld/Monheim/Duisburg/Holland).

Die ersten ONS-Ausweise ( Vorstufe der heutigen Lizenz ) wurden beantragt und u.a. ONS-Rallyes und Rennen gefahren. Längst war die RGD ein e.V. Verein, und hatte sich dem Automobilclub von Deutschland (AvD) angeschlossen.

Neue Mitglieder bedeuten mehr Arbeit – sprich Sorgfalt – im Umgang mit einer Vereinsführung, der Clubmeisterschaft und vor allen Dingen mit den Sponsoren. Der Pfeil der RGD zeigte teilweise stark nach oben, was heißen sollte Aufnahme-STOP (Ende der 7oer Jahre) neuer Mitglieder!

Sponsoren  AMOC0, Elf-Deutschland) bescherten uns reichlich Kasse, dennoch, erst Bodenständig und Treu wurde die Beziehung zum Autohaus FORD — Gerstmann, dank seines Geschäftsführers Heinz Hartmann, die sich bis auf den heutigen Tage bewahrt hat.

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Vorstände wechselten etwas zu häufig Anfangs der Geschichte, d. h. im Vereinsleben der RGD, Ruhe kehrte erst ein, nachdem sich eine Kerntruppe gebidet hatte wo maßgebend die Frischlinge Eberhard Koch, Holger Zirwes, Hans-Gerd Zingel und die beiden noch Aktiven Gründer H. J. Peters und J. Kluge gehörten.

Kurze Turbolenzen zeigte der RGD-Pfeil Anfang der 80er Jahre, aber auch diese Hürde wurde genommen. Mitglieder kamen und gingen, unsere Veranstaltung ( nicht die ORIES und Turniere ) sondern der ” Nikolausslalom ” wuchs und wuchs, selbst in Zeiten der absoluten Krise zeigte dieser Pfeil immer aufwärts. Letztes Beispiel : der 21. Slalom am 9./10.12.89 – Insgesamt 204 Starter! Im Nationalen Sport wohlgemerkt.

 

Apropo Sport ….

Der Chronist möchte darauf nur kurz eingehen. Erinnern wir uns … Die Goldenen 7oer Jahre, Orie an Orie wurde gefahren – dann richtige Rallyes, wobei u.a. die Deutschland – Rallye ( Olympiade München ) zählte, sowie Läufe zur Deutschen und Europameisterschaft. Rundstrecke, 3h – 6h — 18h – 24h gar 36h Rennen wurden recht ordentlich bewältigt. Langstrecken und Rundstreckenpokal / Sprintpokal und diverse andere Rennen im Ausland ( Zolder/Zandvoort/Salzburgring ) waren dabei. Ganz zu schweigen von den Serien u. Siegen in den verschiedenen Slalompokal-Läufen.

 

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Die RGD war Mitbegründer des Rhein-Wupper-Cups, des neuen AvD Pokals und seit Bestehen im Hetzel-Pokal ist man als Ausrichter sowie Aktiv durch seine Mitglieder dabei. Auch die Erfolge einiger Mitglieder konnten u. konnen sich sehen lassen. z.B.: – Siege bei Läufen zur Rallye-EM, Vize-Gaumeister und Erster in der DM – Slalom (ONS). Wir stellen den Deutschen Meister am Berg und im Slalom beim NAVC – Das alles aber wie gesagt nur einige Beispiele. Gar nicht aufgeführt sind die zahllosen Klassen/Gruppen/Gesamt und Mannschaftssiege.

Anekdoten wir erinnern uns … seid nicht böse, es sind derer so viele, das es unmöglich ist alle aufzuführen und decken wir bei manchen besser den Mantel des Schweigens darüber. Nun, zu einer kurzen Vereinsgeschichte gehören auch die dazu, denen der Club viel oder einiges zu verdanken hat.

Stellvertretend für die gewesenen Mitglieder seien hier aufgeführt:

A. Kaspers
D. Peters (Gründer)
M. Blaumeiser
P. Kersjes ( Ford -Fahrer)
W. Sander
H. Krüll (Duisburger)
G. Dederichs
H. Oehlschläger (Präsident).

Nicht vergessen wollen wir – Kurt Winkler – der leider viel zu jung verstorben ist, der obwohl Er keine richtige Bindung zum Motorsport hatte, uns damals sehr geholfen hat. Die heutigen Säulen sind wohl hinlänglich bekannt, man schaue sich im Vorstand der RGD um, und die Garanten der Zukunft. Die gehört ganz alleine der Jugend der RGD. Nochmals in die Vergangenheit der RGD.

Wir erinnern uns ….

Mitte/Ende der 70 er Jahre – die sogenannten Herrentouren zum Nürburgring,  div. Club-Ausflüge u. a. per Schiff an den Oberrhein. Fahrten nach Holland/Österreich/Belgien mit Kind und Kegel. Touren nach Assen/Valkenswaard und vor allen Dingen San Remo. In den 8o er Jahren, das Aufleben des Super – Cups. Diese kurzen Erinnerungen sagen uns das nicht nur der Motorsport, sondern auch wahrlich die Pflege der Kameradschaft nebst Geselligkeit gefördert und geleistet wird bis auf den heutigen Tag. Wobei es seinen Gipfel auf der jeweiligen Jahresfeier findet. Das alles zeigt uns der Pfeil an, welcher auch im Jahre 1990 stets nach oben zeigen wird.

 

Fiesta Team

Das Jahr 1989 war das erste Jahr unseres Fiesta – Teams. Grund genug, um eine kleine Rückschau zuhalten, was dieses Jahr denn nun den Beteiligten gebracht hat, also den Mitgliedern des Teams, den Sponsoren und dem Club. Immerhin sprangen bei 70 registrierten Einsätzen unter anderem ein Klassensieg, jeweils zwei zweite und dritte Plätze und jeweils drei vierte und fünfte Plätze heraus. Bei durchschnittlich 26,8 Teilnehmern pro Veranstaltung insgesamt 24-mal unter den ersten 10 zu landen (also statistisch in der oberen Hälfte der Ergebnislisten), ist wahrlich kein übles Ergebnis!

Speziell deswegen, weil ein Diesel sicherlich zumindest auf engen Slaloms den Konkurrenten mit Zündkerzen in Beschleunigung und Drehfreude trotz der “Leistungsgewicht – Regelung” der ONS unterlegen ist. Glückwunsch dazu.

Den Sponsoren (und auch dem Club) dürfte dies gefallen, denn auch ihr Name wird durch diese Erfolge bei Teilnehmern und Zuschauern entsprechend. bekannt und ‘von. den Streckensprechern häufig genug erwähnt. Diese Ergebnisse sollten eigentlich im nächsten Jahr noch zu verbessern sein, denn die Chancen des Fahrzeugs steigen durch das Verbot der besonders schnellen Konkurrenten ohne Katalysator. Sicherlich gab es auch einige Dinge (vagabundierende Schrauben in Getriebe, zum Beispiel), die das positive Gesamtbild etwas verschleierten. Zum Glück für das Ansehen des Teams passierte so etwas nicht auf den Veranstaltungen.

Acht Team-Mitgliedern mit unterschiedlichem Geschmack in Bezug auf Fahrverhalten eines Autos ein Fahrwerk zu zaubern, was für alle einen akzeptablen Kompromiss darstellt, war eine ebenfalls nicht leichte Aufgabe, bedenkt man, dass die Zubehörlisten der auf diesem Gebiet renommierten Hersteller weder slalomgerechte Fahrwerke noch wirklich konkurrenzfähige Reife anbieten. Auch dies bekam das Team schließlich in den Griff.

 

 

Erinnerungen

 

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